Heidepark Soltau, wir waren dort!!!
Soltau, baden gehen einmal anders ?
30 Verrückte trotzen den
nächtlichen Schlafbedürfnissen und trafen sich bereits um 06.30 Uhr am
Sportplatz zur gemeinsamen Abfahrt Richtung Heidepark.
Nachdem die
leidlichen Fragen der Sitzverteilung geklärt waren, machten sich bei
zunächst guten äußeren Bedingungen 7 vollgestopfte Autos auf den Weg. |



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Leider
hielt das Wetter nicht was es anfangs des Tages noch versprochen hatte
und so startet der Parkbesuch bei Dauerregen. Einige Unerschrockene,
oder den Witterungsbedingungen besser angepasst Gekleidete, ließen sich
hiervon nicht die Laune verderben und nutzen die witterungsbedingt eher
kurzen Warteschlangen zum ausgiebigen Achterbahnfahren.
Da
die
Bobbahn geschlossen war, wurde als erstes die Hängeloopingbahn Limit in
Augenschein genommen. Mit atemberaubender Beinfreiheit Looping und
Schrauben, dem Himmel und dem Boden so nah, eine echte Grenzerfahrung.
Hiernach war der Ritt auf Big Loop schon eher nostalgischer Art.
Nach einer kurzen Mittagspause stand die größte Holzachterbahn
Europas auf dem Programm. Bereits während der Auffahrt beschlich einen
das Gefühl vielleicht doch die Strapazierfähigkeit des Magens
überschätzt haben zu können. Dann geht es abwärts und nur die Bügel
halten bei den folgendem Auf und Ab einen im Wagen gefangen. Am besten
beschrieb das Gefühl die Dame aus der ersten Reihe, die nach der Fahrt
atemlos, das war besser als Sex, aushauchte.
Kurze Zeit später hörte es endlich auf zu Regen. Da wir jedoch noch
nicht genug von Wasser hatten, mussten jetzt die Wildwasserbahnen I und
II getestet werden. Besetzt mit 5 Erwachsenen brachten wir die Bolliden
an Ihre Belastungsgrenzen und konnten bei der Schußfahrt beachtlich
Wellen erzeugen. Leider waren wir hiernach wieder nass, aber das passte
ja irgendwie auch zu dem bisherigen Wetter. Zwischendurch haben wir
noch das Mountain- Rafting, den Grotenblitz und je ein zweites Mal
Colossos und Limit mitgenommen und auch jegliches Adrinalinbedürfnis
des heutigen Tages zu stillen.
Nun sollte es nach Hause gehen,
oder doch noch nicht? Aus gut informierter Quelle erfuhren wir, dass
die Katapultachterbahn Desert Race, doch noch Ihre Pforten geöffnet
haben soll. Also nichts wie hin. Die Wartenden waren zwar ziemlich
zahlreich, dass kann aber einen echten Adrinalinjunkie nicht
erschrecken.
Also bei langsam kälter werdenden Temperaturen und gut
durchgewässert, mit den Zähnen klappernd, noch eine letzte Fahrt. Wer
noch nicht weiß, wie die Beschleunigung in einem Ferrari aussieht, kann
hier diese Erfahrung sammeln. Von 0 auf 100 km/h in 2,4 sec. Dieser
Trumpf hätte bei jedem Autokartenspiel gestochen (falls die jüngere
Generation noch weiß, was dies ist).
Heizung auf Anschlag, Gaspedal Richtung Bodenblech, zähneklappernd ging es heimwärts. |
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